the return of bavarian hardcore

hingehen. alle. pflichtkonzert des jahres.

static 84 <> my hero died today <> stagnations end <> revenge

27.12.05 München Kafe Kult

schade, dass ich nicht da sein kein, wäre nostalgie ohne ende, eine zeitmaschine in meine „jugend“.
und als wäre dies noch nicht genug gibts hier auch noch alle je veröffentlichten tracks von static 84 zum download.

wer nicht mehr, oder noch nicht, weiss wer static 84 waren/sind hier ein interview mit oise (static 84/la par force/ eldoradomusic)

Kameradschaftsabend in Bremen

freerk huisken erzählte den üblichen gsp-dreck über israel, zu dumm von mir gerade dem guru der mg-adepten noch restverstand zugetraut zu haben…

Es waren so 100 Leute bei der Veranstaltung, aus dem ganzen Spektrum der Bremer Linken. Freerk hat ziemlich lange referiert und 2 antideutsche Standpunkte und 3 Legenden über Israel widerlegt. Anschließend wurde sich vor allem mit den anwesenden Antideutschen und Jungen Linken gestritten.

Ausführlicher Bericht folgt noch. Heute erstmal nur die Standpunkte/Staatsgründungslegenden:

Standpunkt Nr. 1: „Israels Staatszweck ist der Schutz seiner Bürger.“

Standpunkt Nr. 2: „Es ist Deutschen nicht gestattet, einen anderen Standpunkt als die Parteinahme für Israel einzunehmen.“

Legende Nr. 1: „Die Juden haben das historische Recht auf einen Staat auf ihrem historischen Territorium.“

Legende Nr. 2: „Die Zionisten planten ein friedliches Miteinander mit den Arabern.“

Legende Nr. 3: „Der deutsche Antisemitismus hat den Zionismus zur Gründung Israels getrieben.“

via kommunistisches forum

Linktip 1

viele musik videos zum download gibt es hier

Man findet da über vierzig Sonic-Youth-Videos. Oder schaut euch mal Nazi Punks Fuck Off von den Dead Kennedys an. Oder Hurt von Johnny Cash. Oder…

via störgeräusche

No more apeasement!

der iranische möchtegernhitler präsident achmanwasfüreinshit haut, wie wohl jede(rm) bekannt sein dürfte, seit nunmehr fast wochen eine antisemitische hetzrede nach der anderen raus. zuerst wollte er israel auslöschen, dann nach europa verlegen, wobei er gleichzeitig den holocaust leugnete. inzwischen hat er in sachen holocaustleugnung nochmal nachgelegt. bis auf israel und die usa, welche angemessen reagieren, halten die meisten übrigen staaten, trotz empörung, an ihrer apeasementpolitik gegenüber dem iran fest. es wird überlegt „die un anzurufen“, bei allem verständnis für diplomatensprech, es gibt grenzen und der iranische präsident überschreitet gerade täglich welche. den iranischen botschafter ausweisen, iranische konten einfrieren und einen internationalen haftbefehl gegen achmanwasfüreinshit und die ganze regierung ausstellen sollte das mindeste sein, was die „zivilisierte“ welt tun könnte. und iran von der fußball wm ausschliessen. jugoslawien durfte 1992 aus wesentlich geringeren gründen nicht teilnehmen. also iran raus und israel rein, allein um solidarität zu zeigen. aber so wird es nicht kommen und deshalb bin ich froh das israel sich selbst zu verteidigen wissen wird. würde es nach „friedens“nobelpreisträger el baradei und norman peach von der „links“partei gehen wäre israels verteidigungsbereitschaft um einiges geschwächt, denn diese wollen einen atomwaffenfreien nahen osten, also vor allem israel die atomsprengköpfe wegnehmen.

Rostok-Lichtenhagen heisst jetzt Sydney?

spiegel online nennt es „rassenunruhen“ (eines der ewigen unwörter übrigens) und man war schon gewohnt, dass sich hinter diesem terminus ausschreitungen „zugewanderter“ (s. birmingham, paris), bzw. „minderheiten“ (los angeles) verbergen. diese werden von den medien gerne gepusht, während gerne vergessen wird, dass in der mehrheit der fälle der mob der mehrheitsgesellschaft die minderheiten terrorisiert und mit pogromen überzieht (s. deutschland, indonesien, kosovo, …).
auch in sydney ist es der mob der „weissen“ mehrheit, der, barbarisch wie er ist, sich gegen alles richtet, was in seinen augen „arabisch“ aussieht.
falsch liegen jedoch diejenigen, die den in australien nun zu tage tretenden rassismus als spezialität einer gesellschaft ansehen, deren weisse mehrheit zu großen teilen aus nachkommen von sträflingskolonien besteht. gerade einmal 13 jahre sind seit den mob actions deutscher möchtegern herrenmenschen in rostock, hoyerswerder, magdeburg etc. vergangen.
anders, als jetzt in australien, liess die deutsche polizei den mob gewähren und griff nur sehr zaghaft ein.

neue freunde

ich weiß nicht, ob es schon älter ist, aber zumindest für mich war muslims for israel noch neu.

Does anybody care?

Lassen sich konflikte, tragödien und massenmorde nicht ideologisch verwerten, bzw. findet das gemetzel in afrika statt (wie meistens) interessieren sich große teile der sogenannten linken hierzulande und vermutlich auch weltweit nicht sonderlich dafür. das war schon mitte der 90er in ruanda so und setzte sich im falle des kongo so fort. wenn es interesse gab, dann waren es medizinstudentInnen, die sich cv und gewissen mit ein paar monaten praktikum im busch aufbesserten. während also in afrika die zahl der getöteten schnell die megadeath zahl erreichte, war die „linke“ lieber dabei für ein freies kurdistan oder folklore in chiapas zu kämpfen.
afrika ist gerade auch für die linke ein „vergessener kontinent“, zumindest seit die sozialismus versprechenden früh-post-kolonialistischen zeiten vorbei sind. im westen des sudans, in der region darfur, findet nun schon seit einigen jahren ein andauerndes gemetzel statt, verantwortlich: arabische „herrenmenschen“, die in ihrem rassistischen wahn keine glaubensbrüder mehr kennen und die ebenfalls muslimischen, aber stärker pigmentierten, autochthonen terrorisieren und abschlachten. da nun aber die „araber“ in den augen der paläo-linken als opfer gebucht sind, kann nicht sein, was nicht sein darf, also: hear nothing, see nothing, say nothing.
dagegen kommt es speziellen postantideutschen strömungen gerade recht, wenn sie die „araber“ mal als täter präsentieren können (und zwar eindeutiger als bspw. bei den riots in frankreich und weniger abgegessen als im nahen osten). die oi-punks der postantideutschen (danke dagegen°°°) berichten in ihrem blog regelmäßig über den fortgang der dinge in darfur und auch in der bahamas gab es einen artikel.
einen background artikel über sudan/darfur gibt es in der aktuellen ausgabe der saarländischen zeitschrift >ccp – charly churchills papagei< , desweiteren gibt es hier noch einen älteren artikel aus dem new yorker.