youth of today …

„…der escape-knopf fehlt, wo ist der escape-knopf…ich brauch keine hilfe…er geht nicht…“
krasses video eines vollkommen durchgeknallten computerkids gibt es hier.

ein neuer trend?

wollte man bislang die anzahl an blogbesucherInnen aktiv in die höhe schrauben, so schrieb man kommentare in anderen blogs oder schickte ping- und trackbacks an jedes in einem artikel verlinkte blog. germanophobia hat nun auf der demo gegen den opernball in frankfurt/main anscheinend etwas neues ausprobiert um die zahl der visits auf seinem blog zu erhöhen – ein eigenes (stangen-)transparent, als aufschrift das blogmotto „koksen, kotzen, kommunismus“, werbetechnisch geschickt im vordersten demoblock positioniert und immer in die kameras gerichtet:
koksenkotzenkommunismus-transpi

deutsche tugenden

vorweg, ich kann christian wörns nicht leiden und es ist mir reichlich egal, ob er er im wm-aufgebot der deutschen nationalmannschaft steht oder nicht, denn mir ist nahezu egal wie gut deutschland bei der wm abschneidet, bzw. ich hoffe auf ein schnelles ausscheiden, da sich der nationalismus hierzulande proportional zum erfolg der nationalmannschaft zu entwickeln scheint (s. wm 1990). wo ein christian wörns recht hat, hat er aber nun mal recht und wenn bundestrainer klinsmann angeblich den kader nur nach leistung festlegt, dann müsste wörns dabei sein. leistung als alleiniges kriterium ist aber nicht deutsch und anscheinend kann auch ein in kalifornien beheimateter bundestrainer nicht ganz ohne deutsche auswahlkriterien auskommen und ein kameradenschwein wie wörns der es gewagt hat seine leistung in relation zur leistung von z.b. robert „vogelscheuche“ huth zu stellen ist dann nach klinsmanns deutschen kriterien nicht dabei, denn “ Jeder weiß, dass die Kameradschaft und der Zusammenhalt das Fundament des Erfolgs sind. Jeder muss sich bewusst sein: Die Gemeinschaft steht über dem Einzelinteresse“ und „Wenn es Störfaktoren gibt, kann man das letzte große Ziel eben nicht erreichen“ (quelle: spiegel online)

mixed #7

- der ca ira verlag aus freiburg ist in finanziellen schwierigkeiten und benötigt zum überleben und drucken neuer bücher spenden. wie das geht steht hier. wenn ihr also daran interessiert seid, dass es weiterhin bücher von postone, grigat, küntzel, scheit oder agnoli zu lesen gibt, dann spendet was ihr entbehren könnt. oder kauft einfach mehr bücher…

- die göttinger post-[m]-gruppe antifa aktion und kritik hat auf ihrer homepage eine ausführliche kritik am aufruf der antifa [f] zur opernballdemo veröffentlicht. absolut lesenswert.

- diverse texte zur psychoanalyse gibt es bei bessere zeiten.

- wer immer schonmal mate trinken wollte aber nie wusste wie richtig, sollte sich das how-to von kristi durchlesen.

antisemitischer mord in frankreich

die entführung und ermordung eines 23jährigen juden erschüttert frankreich, was zunächst nach einem „normalen“ mord aussah entpuppt sich mehr und mehr als antisemitisch motivierte tat.
der schwer verletze körper des 23jährigen ilan halimi wurde am 13. februar nackt, gefoltert und mit verbrennungen südlich von paris gefunden, er starb an seinen verletzungen kurz nachdem er gefunden wurde. der ermordung vorangegangen waren drei wochen geiselhaft und der versuch der entführer lösegeld zu erpressen, wohl in der irrigen annahme, ilan, weil jude, wäre vermögend.
verantwortlich ist vermutlich eine sich selbst als „die barbaren“ bezeichnende gang um den, anscheinend, in die elfenbeinküste geflohenen anführer youssef fofana.
ilan halimi wurde von einer frau in seinem telefongeschäft angesprochen und von ihr zu einem angeblichen date mit ihr gelockt, statt der frau warteten dort seine entführer. diese hatten diese masche wohl noch mindestens zweimal ausprobiert, blieben dabei allerdings zum glück erfolglos.
die polizei leugnete zunächst den antisemitischen background des verbrechens und ging von einer „normalen “ entführung zwecks erpressung von lösegeld aus. allerdings, laut tagesspiegel, sollen die entführer den angehörigen am telefon gesagt haben: „Sie sind Jude, holen Sie das Geld aus der Synagoge“.
der französische innenminister sarkozy erklärte nun laut haaretz, dass die tat antisemitisch motiviert war:

„The truth is that these crooks acted primarily for sordid and vile motives – to get money – but they were convinced that ‚the Jews have money‘ and … his family and community would provide it,“ Sarkozy told parliament.

[zitat aus haaretz]
eine besondere brisanz erhält diese grausige tat dadurch, dass einige der gangmitglieder moslems sein sollen und es in frankreich in der jüngeren vergangeheit schon häufiger zu antisemitischen attacken von islamisten auf synagogen und andere jüdische einrichtungen, sowie zu körperlichen angriffen auf als jüdisch identifizierte menschen gekommen war.
gesampelt aus der haaretz und dem tagesspiegel.

Islamversteher #1

oskar lafontaine, national-sozialer fraktionsvorsitzender der linkspartei im bundestag, in einem interview im neuen deutschland:

Aber die Linke hat eine besondere Aufgabe, den Dialog mit dem Islam zu suchen – gerade weil sie sich der Aufklärung verpflichtet fühlt. Die Aufklärung will die Gesellschaft der Freien und Gleichen, sie setzt Toleranz voraus. Es gibt Schnittmengen zwischen linker Politik und islamischer Religion: Der Islam setzt auf die Gemeinschaft, damit steht er im Widerspruch zum übersteigerten Individualismus, dessen Konzeption im Westen zu scheitern droht. Der zweite Berührungspunkt ist, dass der gläubige Muslim verpflichtet ist zu teilen.

Die Linke will ebenso, dass der Stärkere dem Schwächeren hilft. Zum Dritten: Im Islam spielt das Zinsverbot noch eine Rolle, wie früher auch im Christentum. In einer Zeit, in der ganze Volkswirtschaften in die Krise stürzen, weil die Renditevorstellungen völlig absurd geworden sind, gibt es Grund für einen von der Linken zu führenden Dialog mit der islamisch geprägten Welt.

das ganze interview gibt es hier. noch irgendwelche fragen?

die georg-weerth-gesellschaft köln – ein ganz armes opfer

als ich schrieb, die gwg köln sei die gruppe gewordene potenzierung wertmüllerscher dummheit, da hatte ich ihren artikel, samt nun staatlich verfolgter „karikatur“, noch nicht gelesen. hätte ich es schon getan gehabt, ich hätte die gwg niemals in eine verbindung zu justus wertmüller gesetzt, noch nicht einmal in einer potenzierung. ehrlich gesagt fehlt mir ein bischen die sprache angesichts der bodenlosen dummheit der „karikatur“ und des begleitartikels. selbst kewil, PI, gegenstimme und andere rechte „verteidiger des westens“ konnten ein solches niveau noch nicht unterbieten.

worum geht es ?

die „karikatur“ zeigt das wohl allen bekannte foto des bepissten, deutschlandtrikot tragenden und hitlergruß zeigenden dummdeutschen bei den pogromen in rostok-lichtenhagen 1992. abweichend vom original ist jedoch dem deutschen ein bart ins gesicht gemalt worden, außerdem verbindet ein pfeil person und das wort mohammed. oder um es anders zu sagen, der deutsche, der sich 1992 über brennende „ausländer“ und „ausländerwohnheime“ tierisch freute, ist in wirklichkeit mohammed und, damit auch ja keiner daran zweifelt, ist ihm ein bart, die hakennase ist ja leider schon als genuines erkennungsmerkmal seit stürmerzeiten vergeben, ins gesicht gepinselt worden. im begleittext schafft es die gwg dann das humorniveau des kölner karnevals um ca. die zweifache ausdehnung des universums zu unterbieten, aber lassen wir sie doch selbst zu wort kommen:

Weshalb die Aufregung über ein paar spotterfüllte Karikaturen aus der dänischen Tageszeitung Jyllandsposten, wo es doch ein Originalfoto des verschiedenen Propheten Mohammed gibt? Das untenstehende Foto existiert bereits seit Jahrhunderten, wurde bislang jedoch immer falsch zugeordnet. Darauf ist nicht etwa ein sturzbesoffener Deutscher aus Rostock-Lichtenhagen zu sehen, sondern der partywütige Mohammed – Friede sei mit ihm – beim Morgengebet nach einer durchzechten Nacht in Mekkas Clubszene.

Da das Foto sogar von Mohammed selber freigegeben wurde (»Ihr sollt mein Foto in die Welt aussenden, damit mein Angesicht für den einzig wahren Allah werbe«), kann das islamische Bilderverbot als aufgehoben betrachtet werden. Endlich ist der Weg frei für eine islamische Kunst, die mehr ist als reaktionäre Ornamentik. Legt los, Moslems, malt den Propheten!

(by typoskript)

aber wir sind ja in deutschland und hier schaffen es staatliche verfolgungsbehörden immer noch mit leichtigkeit sich noch lächerlicher zu machen, als ein paar dahergelaufene postantideutsche. so bemühen anscheinend staatsschutz und bezirksregierung düsseldorf den wirklich abschaffenswerten paragraphen 166 StGB, der da lautet:

Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen

(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

(by adf-forum)

sie werfen der gwg köln also vor den öffentlichen frieden zu stören, was fast schon zuviel der ehre für diese gruppe sein dürfte, vor allem, da der inhalt der homepage dem staatsschutz nur deshalb aufgefallen sein dürfte, da dieser wohl routinemäßig alle seiten sog. linksextremer organisationen absurft.
egal, dieser kriminalisierung ist entgegenzutreten.

wäre dies die ganze geschichte, die überschrift meines artikels würde trotz allem „solidarität mit der gwg köln“ lauten. leider geht es noch weiter, in einer „Presseerklärung der Georg-Weerth-Gesellschaft Köln anlässlich staatlicher Repressionen wegen satirischer Darstellung des Propheten Mohammed“ 1outen sie sich nämlich als verschwörungstheoretiker und wähnen den deutschen staat als “ […]Handlanger derjenigen Kräfte, die das bürgerliche Recht durch die Scharia und die Demokratie durch ein islamisches Kalifat ersetzen wollen“1.

ganz paranoid wird es allerdings wenn sie schreiben „Die Kritik am Islam soll im Zuge eines ökonomisch, politisch und ideologisch motivierten »Dialoges der Kulturen«, der nichts anderes als das Appeasement mit dem radikalen Islam ist, unterdrückt werden.“1. natürlich gibt es leute wie ströbele, die linkspartei oder teile der spd, die einen solchen kurs fahren, würden sich die members der gwg allerdings einmal vom linken diskurs abwenden und „dem volk“ aufs maul schauen, so würden sie feststellen, dass die mehrheitsverhältniss ein bischen anders liegen und der deutsche mob wohl eher antiislamisch als islamophil eingestellt ist.

in den darauf folgenden letzten zwei sätzen inszinieren sie sich als arme opfer, die anstatt für ihren selbstlosen einsatz gegen die islamische weltverschwörung gelobt zu werden vom islamophilen deutschen staat ganz böse kriminalisiert werden:

Der deutsche Staat macht sich damit zum Handlanger derjenigen Kräfte, die das bürgerliche Recht durch die Scharia und die Demokratie durch ein islamisches Kalifat ersetzen wollen. Diese politische Bewegung tränkt die Welt in Blut, um ihr barbarisches Ziel zu erreichen. Es wird nichts unternommen, um diesen Mördern das Handwerk zu legen, im Gegenteil: Wer den liebgewordenen Bündnispartner Islam kritisiert und sich gegen dessen Zumutungen wehrt, wird kriminalisiert.1

  1. taken from: http://www.typoskript.net/texte/artikel_0029/0029_web.htm [zurück]

worte zum sonntag

meow! schreibt: „Das ist gut. Das ist so gut, dass es verlinkt werden muss.“ das, was so gut ist, ist ein artikel von chuzpe der wie folgt beginnt:

Jetzt, nachdem das Gerede um die Mohammed-Karikaturen in den normalen Medien vorbei ist – schliesslich haben der Spiegel und andere ihre reisserischen Nummern unters Volk gebracht – melden sich gerade in Europa eine Reihe von Leuten zu Wort, die sich vielleicht „liberal“, „aufgklärt“ und „prowestlich“ nennen, aber anhand ihrer Vita problemlos im klassischen rechts-links-Schema am rechten Rand zu verorten sind.

weiterlesen

auch wenn ich es falsch finde, „die moslems“ als „die juden“ von heute zu bezeichnen, da es einem vergleich von äpfeln mit birnen gleichkommen würde, so möchte ich nicht abstreiten, das so einige der verteidiger der westlichen welt heutzutage aus der selbigen motivation heraus gegen moslems sind, aus der heraus sich der antisemitismus ihrer geistigen vorfahren speiste.

mixed #6

- the spirit of dresden. destroyed? classless berichtet hier und hier über naziaufmarsch, gegenaktionen und bürgerliche dummheit. bei der klamotten manufaktur für gestylte antifas gibt es bilder aus dresden.

- „für das recht auf blasphemie“ hatten einige „unabhängige antifaschistInnen“ am samstag auf ihrem transparent stehen am rande eines islamistenaufmarsches in düsseldorf stehen und nur ordner und polizeikräfte konnten verhindern, dass sich der mob auf diese lobenswerte gegenkundgebung stürzte. die linksdeutschen dagegen toben sich wiedereinmal in den kommentaren beim artikel auf indymedia zu dieser aktion aus. ekelhaft.

- meinungsfreiheit und vernunft. ein beitrag von sonia mikich zum karikaturenstreit.

- sinistra per israele, also linke für israel und das aus italien. wow. besteht noch hoffnung auf eine änderung zum guten in der weltweiten linken?

mohamed appears in berlin

get the evidence fotos here… have fun.

über dänische fahnen und (anti)deutsche demos

worum es geht? die berichte auf indymedia und bei mechbot dürften hier für auflärung sorgen. das problem dabei dürfte sich beim lesen der berichte erschliessen, ansonsten haben es sammelsurium und waity auch schon ausformuliert.

kommt dieser wille zum bekenntnis, der drang, sich auf eine seite zu schlagen, dort einen festen standpunkt einzunehmen, nicht einer aufgabe jeglicher kommunistischen kritik gleich?

ja, kommt es. kritik wurde gegen realpolitik eingetauscht, wobei diese realpolitik, bislang zumindest, immer inkonsequent und an alten antideutschen handlungsmustern verhaftet blieb. würden diese (anti)deutschen konsequent realpolitik machen, was bedeuten würde, in der tradition anglo-amerikanischer thinktanks politik zu betreiben, so hätten sie sich im karikaturen streit mal besser ein beispiel an den regierungen der usa und gb genommen. diplomatie tut zwar manchmal weh, aber das gehört zur realpolitik nunmal dazu.

kann man sich in einer totalität überhaupt auf einen punkt stellen und sich auf der seite der guten glauben, ohne permanent eingeholt zu werden – wie nicht nur die rechtsradikale demo in dänemark zeigt, sondern auch die diversen empörten leitkulturrassisten in ‚politisch inkorrekten‘ blogs?

nein kann man nicht. was sich ja auch daran zeigt, dass die hohmann-freunde von „PI“ auch zur teilnahme an der duisburg demo aufgerufen haben, was chuzpe vollkommen zu recht mit „wer solche freunde hat, braucht keine feinde mehr“ kommentiert hat.

waren die antideutschen nicht mal als kraft der negation gestartet, statt als beständiger quell von position, positivierung, affirmation?

waren sie mal, aber mit leitfiguren wie justus wertmüller, die mangelnden intellekt beständig mit holzhammer polemik zu überspielen versuchen, konnte es ja nur in diese richtung gehen. und die gwg köln ist nunmal die zur gruppe gewordene potenzierung der wertmüllerschen dummheit. gewisse menschen können halt nur holzhammer, bzw. schwarz/weiss. und dann ist es natürlich die logischen konsequenz, dass man, wenn es nur die möglichkeiten „solidarität mit dänemark“ oder „ja zum islamfaschismus“ zu geben scheint, sich für die option „dänemark“ entscheidet und konsequent das ausblendet, was einer solidarisierung mit dänemark im wege stehen könnte. (alle zitate von wartezeit überbrücken)

abgesehen davon: natürlich war die demonstration in ihrer grundausrichtung richtig, wichtig und schon längst überfällig. danebrog hin, danebrog her, die kameradschaft „initiativ ev“ und ihr umfeld gehören politisch bekämpft. sie sind ein fall für die antifa. schade nur, dass die organisierenden „freunde israels nrw“ es auch in diesem aufruf nur mit dem holzhammer konnten und so das korrekte DISS auch gleich verbal miterledigten und auf nahezu eine stufe mit den terrorliebhabern von initiativ&co stellten. als fazit bleibt wohl nur zu ziehen: richtige demo, mit einer falschen fahne, einem schlechten aufruf und den falschen organistorInnen.

ps:
[ironie]auf der nächsten demo dann mit diesem shirt? ist 1.) pro-dänisch 2.) anti-islamisch. voll super. [/ironie]

solidarity with Jihad Momani

warum? hier lesen!

mixed #5 (mohammed-controversy special)

- haGalil wurde letzte nacht gehackt, dabei wurden sämtliche daten gelöscht. bei telepolis, indymedia und bei n-tv gibt es artikel dazu.
david gall von haGalil:

Die IP-Adresse, von der aus eine entsprechende Datei eingesetzt worden ist, alles Material auf dem Portal seit Donnerstagmorgen 5 Uhr führt nach Katar

möglich ist ein zusammenhang mit der veröffentlichung der mohammed-karikaturen aus der dänischen zeitung jyllands posten bei haGalil. (via jensito)

- beim zombietime gibt es eine sonderseite zu der kontroverse um die verbildlichung mohammeds. auf dieser finden sich etliche belege dafür, und dies erscheint mir wichtig zu sein, da es gerade eher vergessen wird, dass der jyllands posten nicht der erste ort ist, an dem bilder des „propheten“ publiziert wurden.
daneben gibt es dort alle inkriminierten, sowie weitere, mehr oder weniger geschmackvolle cartoons in denen mohammed bildlich vorkommt.

- hizbollah on the controversy:

In Beirut, the leader of Lebanon’s Shi‘ite Hizbollah said the row would never had occurred if a 17-year-old death edict against British writer Salman Rushdie been carried out.
„Had a Muslim carried out Imam Khomeini’s fatwa against the apostate Salman Rushdie, then those lowlifers would not have dared discredit the Prophet, not in Denmark, Norway or France,“ Hezbollah head Sayyed Hassan Nasrallah said on Wednesday night.
(taken from haaretz-english edition)

- metalust&subdiskurse schreibt ebenfalls zu dem thema: „Lagerdenken: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“.

- henryk m. broder über die kontroverse bei spiegel online. lesenswert.

- wirklich ekelerregende cartoons, die aber, ohne viel aufsehen zu erzeugen, publiziert werden konnten, finden sich hier.

- den background article zum munich massacre wird es nicht geben. keine zeit. werde aber demnächst alle von mir gesammelten links bei del.icio.us posten.

ein glas schweinebraten

by titanic