Islamversteher #1

oskar lafontaine, national-sozialer fraktionsvorsitzender der linkspartei im bundestag, in einem interview im neuen deutschland:

Aber die Linke hat eine besondere Aufgabe, den Dialog mit dem Islam zu suchen – gerade weil sie sich der Aufklärung verpflichtet fühlt. Die Aufklärung will die Gesellschaft der Freien und Gleichen, sie setzt Toleranz voraus. Es gibt Schnittmengen zwischen linker Politik und islamischer Religion: Der Islam setzt auf die Gemeinschaft, damit steht er im Widerspruch zum übersteigerten Individualismus, dessen Konzeption im Westen zu scheitern droht. Der zweite Berührungspunkt ist, dass der gläubige Muslim verpflichtet ist zu teilen.

Die Linke will ebenso, dass der Stärkere dem Schwächeren hilft. Zum Dritten: Im Islam spielt das Zinsverbot noch eine Rolle, wie früher auch im Christentum. In einer Zeit, in der ganze Volkswirtschaften in die Krise stürzen, weil die Renditevorstellungen völlig absurd geworden sind, gibt es Grund für einen von der Linken zu führenden Dialog mit der islamisch geprägten Welt.

das ganze interview gibt es hier. noch irgendwelche fragen?

1 Kommentar


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  1. […] elsässer war/ist aber auch noch mitarbeiter der pds/linkspartei-fraktion im bnd-untersuchungsausschuss des bundestages. die pds/linkspartei muss sich in der tat fragen ob dies mit ihrem selbstverständnis als linke partei vereinbar ist. aber eigentlich passt er da ja ganz gut hin. neben ihm, als mitarbeiter, sitzen für die pds/linkspartei mit norman peach, wolfgang gehrke, diether dehm oder oskar lafontaine, um nur einige zu nennen, ja genug halb-nazis, israel-hasser und islamisten-freunde im bundestag. […]

    Pingback von subwave - exakt neutral :: der neue horst mahler? :: Dezember :: 2006 — 8. Dezember 2006 @ 20:37

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