hinter dem ruf nach frieden verschanzen sich die schläger
nachdem es in saarbrücken schon zu übergriffen von hezbollah-sympathisanten auf israel-solidarische gegendemonstranten am rande einer sogenannten friedensdemonstration kam, wurden am heutigen nachmittag auch in göttingen menschen, die gegen einen antisemitischen aufmarsch protestierten, vom islamistischen mob angegriffen. es sei hier die presseerklärung (an der ich im übrigen einiges zu kritisieren hätte) des [a:ka] dokumentiert:
Hisbollah-Symphatisanten greifen Kritiker an
Zu den Vorfällen am Rande der anti-israelischen Demonstration in Göttingen heute MittagEtwa 150 Menschen haben heute Mittag in der Göttinger Innenstadt gegen Israel demonstriert – Anlass war offensichtlich der Krieg der israelischen Armee gegen die Hisbollah im Libanon. Deutlich wurde das unter anderem durch Fotos von Hisbollah – Führer Nasrallah, die von den Demonstranten mitgeführt wurden. Neben zahlreichen libanesischen wurden auch palästinensische Fahnen geschwenkt, Sprechchöre wie „Israel – Kindermörder!“ oder „Weg mit Israel!“ wechselten sich dabei ab mit dem Ruf „Wir wollen Frieden!“. Einige Demonstranten zeigten zudem den Gruß der Hisbollah – den gestreckten rechten Arm, der vom Hitlergruß nicht zu unterscheiden ist.
Ein Sprecher des [a:ka] erklärte zu dieser Demonstration: »Was da mit der Forderung nach Frieden und Menschlichkeit daherkommt, ist tatsächlich nichts anderes als antisemitische Hetze. Der Staat der Juden soll verschwinden – darum ging es den Demonstranten, die sich offen zur Hisbollah und damit zum islamistischen Terror bekannt haben. Es ist, wie Paul Spiegel einmal gesagt hat: Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder.«
Wie weit es mit dem Friedenswillen dieser Leute bestellt ist, ließ sich erkennen, als eine Gruppe Gegendemonstranten ihnen eine Fahne des Staates Israel und ein Transparent mit der Aufschrift »Solidarität mit Israel« entgegenhielten: Ein Mob von mehreren Dutzend Hisbollah-Freunden stürmte auf die Gegendemonstranten zu und schlug auf sie ein. Das Transparent wurde gestohlen und angezündet. Die Polizei störte all das nur wenig: Statt die zahlenmäßig stark unterlegenen Unterstützer Israels vor den Angreifern ausreichend zu schützen, wurden diese aufgefordert, die Israel-Fahne zu entfernen. Ein proisraelischer Demonstrant bekam von einem Beamten der politischen Polizei später noch zu hören, die Demonstration sei doch ohnehin vom Mossad organisiert gewesen.
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[a:ka] göttingen, im juli 2006
die polizei vermeldet dies dazu.



