„Die Antideutschen“
Sie gehören zu einer rätselhaften politischen Subkultur, und sie irritieren nicht nur die Linke im Land – junge Autonome, die US-Fahnen schwenken und für Israel demonstrieren
[…]
[more]Auf zwei- bis dreitausend Menschen schätzt Sayinski die Zahl der Antideutschen im Land – ihr Einfluss aber dürfte inzwischen deutlich stärker sein. Frühere antideutsche Vordenker schreiben für große Medien wie Spiegel Online oder die Tageszeitung Die Welt.
(berliner zeitung | via germanophobia)



auf jeden fall verlinken, wir brauchen jeden klick um uns medial aufzublasen! (und ja, die kandidatur ist nicht ernstgemeint):
http://myblog.de/rindfleisch
Comment von stalinwerke — 22. August 2006 @ 14:27
„Doch dann gelang den Antideutschen in diesem Sommer ein ganz erstaunlicher Coup. Zu ihren gemeinsamen Kundgebungen mit jüdischen Organisationen gegen den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad kamen im Juni, anlässlich der WM-Spiele des Irans, mehr als dreitausend Menschen; in Nürnberg sprach neben Claudia Roth von den Grünen auch der bayerische CSU-Innenminister Günther Beckstein. Die Antideutschen zeigten Transparente mit dem Slogan „Für die Freiheit – Viva Israel“. Thomas Sayinski muss ein bisschen lächeln. „Viele haben nicht kapiert, wie das zusammen geht, wir und Beckstein.“ Doch wenn man das gleiche Ziel verfolge, seien eben ungewöhnliche Bündnisse möglich. Aber mit Günther Beckstein, der für linke Extremisten schon Vorbeugehaft forderte? „Ich fand es in Ordnung, dass er sprach“, sagt Sayinski.“
„Der Verfassungsschutz urteilt in seinen Berichten, die Antideutschen hielten alle Deutschen für latent faschismusanfällig und wollten Deutschland „abschaffen“. Deshalb seien sie auch strikt gegen deutsche Truppen in aller Welt. Und dass Israel nun deutsche Truppen wünscht? „Es steht uns nicht an, Israel zu kritisieren“, sagt Sayinski dann. Den Widerspruch bemerkt er kaum.“
Damit meldet eine koalitionsfähige Bewegung ihren Anspruch auf Regierungsämter an…
Comment von d-land-hater — 22. August 2006 @ 15:44
Ich frage mich eh‘, warum die Antideutschen nicht einfach in die CDU eintreten.
Comment von alkohol — 23. August 2006 @ 01:13
@alkohol
warum wohl…
c.i.a. ist einfach sympathischer und zahlt auch viel beszer, allein die prämien dafür leutchens wie dir die ohren lang zu ziehen sind nicht zu unterschätzen…
Comment von nada — 23. August 2006 @ 13:09
@alkohol: nun ja, es gibt da ja schon gewisse annäherungsversuche…
@nada: aber die cia ist schon ein bischen knauserig geworden in letzter zeit, oder? die haben schonmal besser gezahlt…
Comment von Administrator — 23. August 2006 @ 15:01
@ nada
Ich weiß nicht, ob Anti-Deutsche von irgendwem bezahlt werden. Aber ich dachte halt, so ein klärender Schritt wie der Eintritt in die Partei, die einem politisch am nächsten steht, wäre für alle mit Stressabbau verbunden.
Comment von alkohol — 23. August 2006 @ 15:52
@alkohol: vielleicht sollten das alle machen. die junge welt und angeschlossene antiimps treten in die npd ein, die alb und ihr nahestehende ex-linksradikale, sowie fels gehen in „die linke“ oder gleich zur spd. die anarchisten gehen gewendet als marktradikale zur fdp. die redaktion bhms und der rest der antideutsch-realos stärkt den atlantischen flügel der cdu. nur die coolen leute bleiben parteilos zurück und können sich endlich wichtigen dingen wie kosmopolitischem hedonismus und dem projekt „new middle east: sex und drogen statt suicide bombings“ widmen. eine wahrhaft paradiesische vorstellung. nur leider wärst du nicht dabei, da vermutlich auch in einer der parteien.
Comment von Administrator — 23. August 2006 @ 16:04
na toll, damit ist mein ju-beitritt schon geschichte, bevor ich am ersten treffen teilnehmen konnte. denn irgendwie will ich lieber bei der sex-und-drogen-nummer mitmachen. aber er hätte auch anderes erwartet…
Comment von gratiswodkanutte — 23. August 2006 @ 16:39
@admin
ja ist schon was dran, der mi6 hat mir neulich auch ein ganz gutes angebot gemacht. mal schauen ob ich da bald wechsel…
„new middle east: sex und drogen statt suicide bombings“ klingt verdammt gut…
@alkohol
streszabbau? wenn ich mir z.b. herren justus w. in der cdu (und sei’s nur der atlantische flügel) vorstelle hat das wohl einiges an stresz zu folge… allein der name christlich demokratische union ist absolut nicht ad-kompatibel. den selbst die bahamiten sind eher atheistisch kommunistische (manchmal auch liberale) einzelpersonen…
Comment von nada — 23. August 2006 @ 16:45
Bei der Nummer mit dem Sex und den Drogen bin ich dabei!
FDP? Neeeee … da kann ich ja gleich Anarcho-Kapitalist werden! Bäh!
Comment von goodlooking communist — 25. August 2006 @ 02:29
@ nada
„wenn ich mir z.b. herren justus w. in der cdu (und sei’s nur der atlantische flügel) vorstelle hat das wohl einiges an stresz zu folge… allein der name christlich demokratische union ist absolut nicht ad-kompatibel. den selbst die bahamiten sind eher atheistisch kommunistische (manchmal auch liberale) einzelpersonen…“
Ach, wenn die CDU den Stress hat finde ich das ganz ok. Und man muss ja kein Christ sein, um in diese Partei einzutreten. Bis auf die Tatsache, dass wohl manchmal noch das Wort „Kommunismus“ durch die Verlautbarungen der Bahamiten geistert (und zwar ganz positiv gemeint), unterscheidet sich deren Position nicht nennenswert von denen der Neocons. Na gut, die haben vielleicht nicht alle so einen wirren Sprachduktus wie jene.
@ subwave
„nur die coolen leute bleiben parteilos zurück und können sich endlich wichtigen dingen wie kosmopolitischem hedonismus und dem projekt “new middle east: sex und drogen statt suicide bombings” widmen. eine wahrhaft paradiesische vorstellung. nur leider wärst du nicht dabei, da vermutlich auch in einer der parteien.“
Aha, in der westlichen Welt wird man ja auf gar nichts verpflichtet. Man darf auch einfach hedonistisch vor Freude auf der Strasze tanzen – z. B. über die Freiheit, Leute zu noch billigeren Konditionen einzustellen. Mit diesem anscheinend doch recht unkritischen Bewusstsein kannst du ja gleich zu den Freunden der (leider, leider) dem nutzlosen Menschenmaterial in Afrika verschlossenen Gesellschaft gehen.
Comment von alkohol — 25. August 2006 @ 18:13