happy new year

new year
mein favorite mix gerade, das christmas-dj-set von headphonesex, auch gut als soundtrack für den new years eve geeignet.

tracklisting:

Black Leotard Front – Casual Friday (DFA, 2005)
Betty Botox – Kasablanca Compact (Botox, 2006)
Dondoldo – Dragon (Shit Robot Mix) (Tiny Sticks, 2006)
Blues Explosion – Mars, Arizona (DFA Mix) (DFA, 2006)
Betty Botox – Music is Music (Botox, 2006)
Serge Santiago – Atto D‘Amoure (Arcobaleno, 2005)
Spank Rock – Bump (Switch Remix) (Big Dada, 2006)
Justice – Let There Be Light (Ed Banger, 2005)
Metronomy – Trick or Treatz (South Central Remix) (Holiphonic, 2006)
Goldfrapp – Fly Me Away (Carl Craig Mix) (Mute, 2006)
Model 500 – No UFO’s (Metroplex, 1985)
Delia & Gavin – Relevee (Carl Craig Mix) (DFA, 2006)
--> Edu K – Baile Jean (Man, 2006)
Kiki & Silver Surfer – Shake Off (Crosstown Rebels, 2004)
Klaxons – Gravity’s Rainbow (Nightmoves Remix) (Kitsune, 2006)
Yoko Ono – Walking on Thin Ice (Geffen, 1981)
Theo Parrish – Falling Up (Carl Craig Mix) (Third Eye, 2005)
Three 6 Mafia – Stay Fly (Mad Decent Remix) (Money Studies, 2005)
Fox ‚n‘ Wolf – In Yr Underwear (Jesper Dahlback Remix) (Kitsune, 2006)
Royksopp – What Else Is There? (Jacques Lu Cont Remix) (Wall of Sound, 2005)

„the good men of leipzig“

ci
haaretz über die israelsolidarische/antideutsche szene in leipzig, bzw. rund um das conne island. recommended reading. (via.)

die letzte waffe der aufklärung

aufklärer
gegen liberale unbedingt zu verteidigen, so meint es jedenfalls die bahamas in ihrer neuesten ausgabe, ist dieses oberhalb abgebildete kirchenoberhaupt. der von solch aufklärern wie heidegger philosophisch beeinflusste papst, der bei seinem diesjährigen auschwitzbesuch eine besonders glückliche figur machte und terroranschläge gegen israel nur zögerlich verurteilen will und für die rechristianisierung der westlichen welt kämpft, kam zu diesen ehren ganz passiv. ein paar von muslimischen mimosen falsch verstandene passagen einer rede und der darauf folgende kurze kollektive aufschrei der islamischen welt und schon ist der papst – des feindes feind muss ein freund sein – für die bahamas einer, der zwar krude ansichten haben mag, aber dennoch den westlichen liberalen vorzuziehen sei. es wäre ganz lustig, wenn diese regression wenigstens innovativ wäre, aber der lieblingsfeind der bahamas, die jungle world, hatte die gleiche idee schon kurz nach der papst rede (der jungle world artikel war allerdings noch schlechter…). das ganze wurde hier und hier schon gut kritisiert.

edit: ein längerer beitrag zur neuen bahamas findet sich hier.

mixed #23

- gerade nicht so inspiriert was das bloggen angeht (deshalb nur so einmal die woche ein neuer beitrag), dafür sind andere schon totgesagte blogs wieder zum leben erwacht, wie z.b. thrustreverse, der mir gestern den lacher des tages beschehrte, oder waity, dessen beiträge, wie auch schon vor der blogpause, immer interessant und lesenswert sind.

- und wenn man dann mal ein bloggenswertes thema gefunden und auch schon einen beitrag verfasst hat, fällt einem auf, dass gerade dieses schon auf einem anderen blog behandelt wird.

- heute geht es ins juzi zum turbostaat konzert, eine der wenigen göttinger konsensbands, die auch mir zusagen. ein bericht dann morgen.

- politveranstaltungen im weiteren sinn hat es ja seit ebermann/trampert im oktober in der südniedersächsischen autonomen- und provinzuni-stadt nicht mehr gegeben. zumindest keine interessanten. die wissensdurstigen möchte ich auf eine veranstaltung mit uki goni hinweisen, der sein buch odessa: die wahre geschichte vorstellen wird. lohnt sich auf jedenfall, auch für auswärtige. los gehts um 19 uhr und veranstaltungsort ist das dgb-haus am platz der synagoge. danach empfiehlt sich ein besuch der trivial dance suit party im theaterkeller, mit diversen djs die musik von elektro bis indie auf legen und als live-act egotronic aus berlin.

der neue horst mahler?

das jürgen elsässer faschisten mag und antifaschisten für bekämpfenswert hält war ja schon länger bekannt. ebenso seine wahnhafte affinität zum serbentum und die rassistische abneigung gegen alles was ihm albanisch erscheint. auch dass er fan von verschwörungstheorien ist, so z.B. der, dass die jihadisten in bosnien, albanien und eigentlich überall von den usa ferngesteuert werden und 9/11 irgendwie von den juden neocons selbst gemacht wurde, ist keine wirkliche neuigkeit mehr. doch seit dem sommer ist viel zeit vergangen und die unaufhaltsame entwicklung des rot-braunen jürgen zum zweiten horst mahler scheint sich zu beschleunigen. nach den berliner abgeordnetenhaus-wahlen im september kommentierte er das abschneiden der pds/linkspartei wie folgt:

Mit Staatsknete wird Multikulti, Gender-Mainstreaming und die schwule Subkultur gefördert, während die Proleten auf Hartz IV gesetzt werden und sich oft auch keine Kita, kein Schwimmbad und keine warme Wohnung mehr leisten können. Muss man sich wundern, dass die Opfer dieser Politik diesen Betrügern ihre Stimme nicht mehr gegeben haben?

durchaus npd-kompatibel und so verwundert es nicht, dass elsässer einem rechtsextremen magazin aus frankreich ein interview gab und sein neues buch in einem verlag erscheint, der bevorzugt bücher von autoren der „nouvelle droite“ publiziert. ein bei hagalil online gestellter artikel aus „der rechte rand“ fasst das abgleiten des ex-antideutschen ins national-sozialistische ganz gut zusammen. auch bei ivo bozic gibt es interessantes zu jürgen elsässer zu lesen.

elsässer war/ist aber auch noch mitarbeiter der pds/linkspartei-fraktion im bnd-untersuchungsausschuss des bundestages. die pds/linkspartei muss sich in der tat fragen ob dies mit ihrem selbstverständnis als linke partei vereinbar ist. aber eigentlich passt er da ja ganz gut hin. neben ihm, als mitarbeiter, sitzen für die pds/linkspartei mit norman peach, wolfgang gehrke, diether dehm oder oskar lafontaine, um nur einige zu nennen, ja genug halb-nazis, israel-hasser und islamisten-freunde im bundestag.

edit: der deutsche arbeiter elsässer ist aber auch fleiSSig und veröffentlicht im januar im pahl-rugenstein-verlag schon wieder ein neues buch. der ankündigungstext des verlages und das inhaltsverzeichnis sprechen für sich. das fragezeichen in der überschrift erübrigt sich somit. (via.)