erstaunliche erkenntnisse.

Es ist sehr wahrscheinlich, daß im realen Sexualleben solch abstoßender Zirkel wie etwa den Münchner ‚Marxistischen Gruppen‘ die Onanie und entsprechend der Alkoholismus eine erheblich größere Rolle spielt (!) als im Durchschnitt zumindest der akademischen Bevölkerung.

11 Kommentare


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  1. Wo ist das her?

    Comment von Das geprüfte Argument — 21. Juni 2007 @ 11:21

  2. ist aus »marxismus, psychoanalyse, politik« von f.e.hoevels, der zunächst beim sds war und später in freiburg die marxistisch-reichistische initiative (mri) gründet, eine eso-sekte, die sich ein programm aus marx, w. reich zusammenrührt. in den 80ern fordert die mri dann tätowierung von hiv-positiven, zeigt sympathien für die republikaner, unterstützt saddam hussein, ist gegen islam und die usa. ich habs in der konkret juni/1988 gefunden, in einem artikel von wolfgang schneider, der die antiklerikale eso-szene kritisch durchleuchtet. verrückt, was es damals alles gab…

    Comment von Administrator — 21. Juni 2007 @ 11:30

  3. „die Onanie und entsprechend der Alkoholismus“
    muss ich mal bei reich nachschlagen, wie das jetzt zusammengehört..

    Comment von rosa — 21. Juni 2007 @ 12:04

  4. es gibt wahrlich schlechtere beschäftigungen als an sich rumzuspielen und zu saufen, oder?

    Comment von kapsler hauser — 21. Juni 2007 @ 12:44

  5. die 80er-jahre esos sahen das anscheinend anders…

    Comment von Administrator — 21. Juni 2007 @ 12:45

  6. Vermutlich plädierte die MRI für soliden, kerngesunden Heterosex- nur wie sah das mit ihren Vorstellungen bezüglich der Getränkewahl aus? Dem Schnaps waren sie ja offensichtlich nicht zugeneigt… Fragen über Fragen, vielleicht machen wir mal ein Erzählcafe mit VeteranInnen der MRI.

    Comment von streifenstyle — 21. Juni 2007 @ 13:16

  7. Es geht auch noch „wissenschaftlicher“:
    „Fritz Erik Hoevels diskutiert zunächst die Authentizitätsfrage, die logischen Möglichkeiten einer Zuordnung, die formalen Analogien und den historischen Ort von Marxismus und Psychoanalyse, bevor er im dritten Kapitel seine originelle Kernthese vom SEKUNDÄREN KRANKHEITSGEWINN als dem bislang noch nicht klar erkannten Scharnier zwischen den beiden Ketzerdisziplinen vorträgt. Die folgenden Kapitel ziehen daraus neuartige Konsequenzen für verschiedene Gebiete: für die Entfremdungstheorie, für die Parteilichkeitsfrage, für die Erklärung des Ablaufs der historischen Revolutionen und vieles andere. Auch die Grenzen Freuds und seiner Lehre, ihr Verfall und der des Marxismus, schließlich der (inkompetente) Streit ihrer beiden Schulen werden debattiert.
    Zum Schluß zieht der Autor praktische Konsequenzen aus seinen theoretischen Erörterungen. Er versucht mit den Mitteln der Psychoanalyse eine Pathologie der aktuellen und etwas älteren Oppositionsbewegungen zu geben und schneidet die Frage an, in welcher Weise eine radikale revolutionäre Bewegung der Zukunft aus der Psychoanalyse ihren Nutzen ziehen kann.“ (Aus der Verlagswerbung für Hevels Buch

    Comment von Freiburger — 21. Juni 2007 @ 13:23

  8. weiss nicht wie das mit den münchenern war, aber auf unsere kleine wohlfühlgruppe, oder das was noch da ist, trifft das ohne jeden zweifel zu, von dem `akademisch` mal abgesehen.
    lang lebe die onanie!
    lang lebe der wodka!
    lang lebe die aih!

    Comment von leesen — 22. Juni 2007 @ 11:09

  9. […] aufgrund von subwaves hervorragendem zitat (mit brillianter lobeshymne von “leesen”), und jochmets darausresultierende befürchtungen eine kleinere unsinnige und nicht repräsentative befragung über gewünschten inhalt. geballt und konzentriert gibts das nach dem wochenende, bis dahin bin ich nochmal weg1 natürlich wird mir das ergebnis egal sein ;) […]

    Pingback von umfrage | spange — 28. Juni 2007 @ 00:42

  10. Schon wieder statistische Angaben ohne Hand und Fuß. Was auch immer der Autor an der Onanie auszusetzen hat. Ein mieses Stückchen Text.

    Comment von lysis — 28. Juni 2007 @ 20:02

  11. onanie und alkoholismus sind zunaechst mal koerperliche grenzen gesetzt. irgendwann gehts eben nicht mehr. das hat mit zugehoerigkeit zu marxistischen zirkeln oder akademischen graduierungen recht wenig zu tun. eher mit gutem training.

    Comment von salzi — 30. Juni 2007 @ 15:52

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