widerstandsherd gaza.

gaza-streifen abgeriegelt, west-bank (fast komplett) vom sicherheits-zaun umfasst – ein jahr lang 0 (NULL!) selbstmordattentate in israel. die hamas macht die tür auf (u.a. bejubelt von den größten idioten des blogsport-planeten – wendy und narodnik), ägypten schaut zu und anstatt des von mir erhofften reversen exodus der palästinenser (40 jahre durch sinai irren, goldene kälber, usw.) kam das wohl unvermeidbare: palästinensische terroristen machen sich mit bomben im gepäck directamente auf nach israel – nicht zum shoppen in schicken malls – sondern um sich vor eben jenen in die luft zu jagen. dank police commander kobi mor wurde einer der terroristen zu seinen jungfrauen geschickt, bevor er größeren schaden anrichten konnte. sein kollege (beide übrigens von der von deutschlinken als emanzipatorische kraft abgefeierten pflp geschickt [hxxp://www.pflp.ps/english/?q=node/792]) war leider erfolgreicher. nach dem anschlag die üblichen rituale: abbas&co distanzieren sich halbherzig, nicht ohne israel die ursächliche schuld zuzuweisen, hamas, islamischer jihad und die bevölkerung von gaza jubeln und es gibt candy zur feier des tages, nicht zu vergessen die verwandten der terroristen, stolz wie oskar über die „märtyrer“ in der family. bleibt zunächst nur die hoffnung, dass die noch mindests zwei im negev vermuteten terroristen entschärft werden können, bevor sie andere menschen mit in den tod reissen.

spätestens jetzt ist gaza auch das problem ägyptens. die wissen zwar ansonsten schon wie man mit islamistischen terroristen umgeht (einsperren und/oder kopf ab), mit der hamas und somit der in ägypten immer noch virulenten muslim bruderschaft will man sich dann doch nicht zu sehr anlegen. so wird jetzt mubarak gaza mit strom, öl und lebensmitteln versorgen müssen, will er nicht pali-bomber mitten in cairo riskieren. israel bleibt nicht viel mehr übrig, als den nächsten sicherheitszaun zu bauen. gewinne nur für die hamas und andere islamisten. alle anderen inc. der bevölkerung von gaza und west-bank können nur verlieren.

18 Kommentare


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  1. Klar machen die Selbstmordattentäter da zwei Fehler: zum einen gehen die glatt davon aus, dass eine Herrschaft über einen glatt was taugt, wenn die Herrschaftsfunktionen nur von Volksgenossen ausgeübt werden. Hmm, erinnert irgendwie an den Zionismus, oder? (Nein, nicht NUR an ihn.) Und wenn sie sich und ein bisschen Menschenmaterial ihres Gegners in die Luft sprengen, nur um zu zeigen, dass es den Kampf um eine Herrschaft mit Volksgenossen über sich überhaupt noch gibt, dann kommt man ja nicht mal in den „Genuss“ dieser Herrschaft, sollte es sie geben. Aber auch mit dieser Aufopferung für die Nation sind sie nicht alleine, Stichwort Himmelfahrtkommandos. Nun werden diese Fehler selbstverständlich nicht dadurch richtig(er), dass andere sie auch machen. Deine blöde geheuchelte Tour entlarvt es aber allemal. An der Sich-und-Israelis-Sprengerei stören Dich doch weder die genannten Fehler, noch, dass überhaupt Menschen für Staaten und Staatsgründungsprojekte draufgehen (Israel kann Dir ja gar nicht hart genug durchgreifen) – nein, dass es gegen Israel geht, DAS stört Dich, weil Du von vornherein parteiisch für es bist. Braver Deutscher, hast gut „aus der Geschichte gelernt“, dass sich das jetzt so gehört.

    Comment von MPunkt — 5. Februar 2008 @ 00:07

  2. Was für ein grober Unfug!

    Comment von narodnik — 5. Februar 2008 @ 00:09

  3. na, mpunkt, wieder mal die „argument“-kristall-kugel befragt, oder woher weisst du was mich „brave[n] deutschen“ (hihi) so umtreibt? recht hast du allerdings in ein einem: ich bin parteiisch für israel. ebenso wie ich parteiisch bin für die in gaza, die keinen bock mehr haben auf hamas und&co.

    und narodnik: was ist denn grober unfug. für das doch mal bitte aus.

    Comment von Administrator — 5. Februar 2008 @ 00:15

  4. na, mpunkt, wieder mal die “argument”-kristall-kugel befragt, oder woher weisst du was mich “brave[n] deutschen” (hihi) so umtreibt?

    Als wäre die Nationalmoral zu Israel ein Geheimnis, für das man ne Kristallkugel anschmeißen müsste. Und das mit der Parteilichkeit sollte schon ne Kritik sein: was richtiges über die Sache bekommst Du so nämlich nie raus, wenn die schon vorab feststeht.

    Comment von MPunkt — 5. Februar 2008 @ 00:22

  5. die parteilichkeit ist selbstverständlich ergebnis vorurteilsfreien(so weit überhaupt möglich) herangehens an die sache. nur muss man nicht bei jedem ereignis den ganzen komplex erneut prüfen, wenn die beschäftigung mit dem ereignis ergab, dass dieses am gesamtzusammenhang wenig ändert und deshalb durch die durch kritik und dialektik erhaltene temporäre parteilichkeit gut erfasst wird. es wäre doch zuviel verlangt das ständig wieder runtezubeten. das gelingt ohne großen zeitaufwand doch nur, wenn man sich reduktionistisch eines ableitungs-marxistischen-textbaukastens bedient, oder?

    Comment von Administrator — 5. Februar 2008 @ 00:45

  6. Und ich Naivling dachte schon – nein, nicht dass es keine Attentate mehr geben würde, sondern – dass Du, Subwave auf dem Weg der Besserung wärest. Aber jetzt bricht halt wieder alles durch.

    Vor allem „wissen zwar ansonsten schon wie man mit islamistischen terroristen umgeht (einsperren und/oder kopf ab)“ stimmt mich da schon sehr nachdenklich, wo bei Dir die Reise hingeht.

    Nebenbei: „einsperren und Kopf ab“, das ist ja schon mal krass!
    So kopflos in der Zelle verfaulen…

    Comment von nachdenklich — 5. Februar 2008 @ 01:58

  7. Wenn Zionisten wie palästinensische Staatsgründungsnationalisten den gleichen Fehler (s.o.) machen, dann folgt bei Dir als Resultat einer unvoreingenommenen Prüfung, dass die Zionisten ihren Fehler möglichst brutal zum Erfolg verhelfen sollen, damit die Palinationalisten ihren nicht verwirklichen können? Sorry, aber da ist wohl bei Deiner unvoreingenommenen Prüfung gründlich was schief gelaufen oder sie war wohl doch nicht so unvoreingenommen.

    Comment von MPunkt — 5. Februar 2008 @ 12:41

  8. […] die selbstmordattentate gegen israelis werden fortgesetzt. gestern forderte ein anschlag an einem israelischen einkaufszentrum drei menschleben. (tagesschau, subwave, spirit of entebbe) es werden weitere anschläge befürchtet. […]

    Pingback von dissidenz.olifani.de » erst shopping, dann jihad — 5. Februar 2008 @ 19:19

  9. […] Natürlich nichts, aber warum wird das dann erwähnt? Vielleicht möchte man unterschwellig andeuten: Die Juden bauen Atomwaffen und dann brauchen sie sich eben nicht zu wundern, daß die “unterdrückten Araber” eben zu solchen Terrormassnahmen greifen, aber wahrscheinlich ist das alles natürlich nur ein Zufall und hat absolut nichts mit der Existenz eines unterschwelligen und strukturellen Antisemitismus zu tun. Überhaupt nicht antisemitisch und auch nicht antizionistisch, was letztendlich auf das selbe hinausläuft, sind die beiden Blogsport-Hohlbirnen, wendy und narodnik, die ich via subwave entdeckte. Wendy und narodnik sind einfach nur ein Paradebeispiel für typisch linke Mit- und Zuläufer der Deutschen Ideologie, denen im Rahmen der hiesigen Jubiläumsfeierlichkeiten, in den nächsten Tagen ein paar Telegehirn-Fanartikel gewidmet werden. […]

    Pingback von Schuld sind natürlich immer die Juden « Telegehirn — 5. Februar 2008 @ 22:30

  10. […] Ein paar Sätze, in der ersten Aufregung hingetippt, verraten manchmal mehr über den/die AutorIn, als der ausgeklügelste Text. Auf dem Blog von subwave wurde vorgestern ein Beitrag veröffentlicht, der durch folgenden Absatz beendet wird: spätestens jetzt ist gaza auch das problem ägyptens. die wissen zwar ansonsten schon wie man mit islamistischen terroristen umgeht (einsperren und/oder kopf ab), mit der hamas und somit der in ägypten immer noch virulenten muslim bruderschaft will man sich dann doch nicht zu sehr anlegen. so wird jetzt mubarak gaza mit strom, öl und lebensmitteln versorgen müssen, will er nicht pali-bomber mitten in cairo riskieren. israel bleibt nicht viel mehr übrig, als den nächsten sicherheitszaun zu bauen. gewinne nur für die hamas und andere islamisten. alle anderen inc. der bevölkerung von gaza und west-bank können nur verlieren. […]

    Pingback von nachdenklich :: Der Nahost-Experte spricht :: Februar :: 2008 — 6. Februar 2008 @ 02:04

  11. Hm, der Armee, dem Geheimdienst und weiteren Gewaltorganen des bürgerlichen Staates Anfeuerungsrufe hinterherschicken und gleichzeitig das Bekenntnis zur kommunistischen Kritik und Umgestaltung der bestehenden Gesellschaft und ihrer Institutionen (Staat, Nation, z.B.) im Maul zu führen, dass kann nur Ergebnis von Kritik und Dialektik sein…

    Comment von Wendy — 6. Februar 2008 @ 04:32

  12. „…anstatt des von mir erhofften reversen exodus der palästinenser (40 jahre durch sinai irren, goldene kälber, usw….“??? um mal meine argumentkristallkugel zu befragen, lieber subwave: was soll das? sollen zur strafe „ihre knochen in der sonne bleichen“ wie es den juden ergangen seien soll, weil sie gott gelaestert haben? seit wann hast du denn solch krude bestrafungsfantasien? oder moechtest du einfach um die lage zu beruhigen mit einer ethnischen flurbereinigung a la „araber heim ins kalifat“ ein paar schrecklich unuebersichtiche grenzen begradigt sehen? oder war es einfach nur das was in einem weitergeredet hat, als der satz schon fertig war, also das ueberschussressentiment, das sich nicht in eine „analyse“ fassen liesse? was es auch war, das resultat bleibt suspekt. wie uebrigens auch der seitenhieb zu narodnik. denn auch wenn der ton in dem sie die hamas-aktion abfeierte kritikwuerdig ist, so bleibt der fade nachgeschmack des „hab ich doch gleich gesagt“ nach dem lesen deines textes bestehen. und ohne jetzt alle klischees erfuellen zu wollen und gleich noch fuer die pflp die lanze zu brechen: ich dachte hinter den attentaten stuenden die al aqsa brigaden und somit das verselbstsaendigte erloesungskommando der plo? man belehre mich eines besseren. deiner hoffnung, dass kein weiteres attentat stattfindet, schliesse ich mich an, ich bevorzuge allerdings die entschaerfung der bombe – denn menschen, da bin ich sprachkonservativ – entschaerft man nicht, auch nicht, wenn man sie „unschaedlich macht“.

    Comment von beauty — 6. Februar 2008 @ 05:09

  13. gerade wenig zeit. antworten maybe morgen…

    Comment von Administrator — 6. Februar 2008 @ 22:17

  14. raeusper…

    Comment von beauty — 11. Februar 2008 @ 17:49

  15. „wurde einer der terroristen zu seinen jungfrauen geschickt“
    das klingt irgendwie so ironisch.. so wie islamismuskritik die auf antisexismus basiert und sich dann über die vom sexismus betroffenen lustig macht. wie so oft..
    nur mal so ne unterstellung, ich bin müde und paranoid. kaffee is alle.

    Comment von cool — 24. Februar 2008 @ 12:58

  16. oh man ist das hier frustig mit kommentare schreiben…
    „wurde einer der terroristen zu seinen jungfrauen geschickt“ klingt so ironisch. so wie islamismuskritik die auf antisexismus basiert und sich dann aber über die betroffenen des sexismus lustig gemacht wird.
    eine müde und paranoide unterstellung

    Comment von cool — 24. Februar 2008 @ 13:02

  17. mmh.. so läuft das also… gut dass ich den nicht noch ein drittes mal verfasst habe… vielleicht nochmal zu erklärung: ich weiß dass sich das wahrscheinlich auf religiöse mythen bezieht. auch wird sich ja nicht direkt über frauen lustig gemacht. finde nur die verhältnisse die ja mythen spiegeln nicht so lustig.

    Comment von cool — 25. Februar 2008 @ 01:06

  18. ähm, der zaun ist gut weil keine anschläge, aber dann doch anschläge? wie ommt denn das wenn der zaun so gut ist? vielleicht gabs ja auch keine anschläge weil einige gruppen so freundlich waren, darauf zu verzichten? das ich diese scheisse finde, steht auf nem anderen blatt. und warum muss mensch sich eigentlich immer in rassistischen mordphantasien suhlen, wenn als reaktion auf die gewalt der besatzung( häuser kaputt, menschen kaputt, auch israelische genossen, friedliche demos kaputt, felder kaputt, alles kaputt) auch mit barbarischen mitteln geantwortet wird?fragen über fragen…ach ja das feiern in den gebieten zum anschlag liegt vielleicht auch ein wenig an dem vorgehen der israelischen armee? ach ne, das liegt daran das die palis alle was gegen juden haben. denn wenn europäische herrenmenschen rambo spielen, hat der mohr gefälligst die fresse zu halten, und sich über den fortschritt zu freuen. shalom, salam und gute nacht deutsche „linke“

    Comment von fred feuerstein — 14. März 2008 @ 20:15

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