phantom-dna

das phantom von heilbronn war in der tat ein phantom: vermutlich ein_e mitarbeiter_in einer verpackungsfirma für genetischer-fingerprint kits der_die sich auf den wattestäbchen zur entnahme von dna-proben verewigt hat. hätten die zuständigen ermittler subwave gelesen, hätten sie schon im märz 2006 sicher gehen können: die wattestäbchen prior-to-use in „DNA exitus plus(TM)“ baden und schon ist nur noch die gewollte dna auf dem stäbchen, bzw. kann nur noch die gewollte dna bei der pcr vermehrt werden und nicht mehr die etwaigen dna-tagger aus der fabrik.

always running for the thrill of it.

coole rostocker – peinliche braunhemden.

fremdschämen beim anhören der audiospur dieses videos. die braunhemden reagieren wie die pawlowschen hunde und gröhlen auf kindergartenniveau. der stadionsprecher muss ja diesen sozialpädagogen-quatsch labern, das ist sein job, aber warum die braunhemden das entzünden von feuerwerkskörpern im rostock-block so schlimm finden, das erschliesst sich mir nicht. wäre das spiel deswegen abgebrochen worden, st. pauli hätte ein 3:0 zugesprochen bekommen. also: who cares? fußball ohne feuerwerk ist doch wie st.pauli ohne totenkopf … (via.)

schicksalsspiel.

der mythos um spiele zwischen hansa rostock und dem fc st.pauli scheint immer noch bestimmt zu sein von den bildern aus dem film von 1993 zum dem slime damals den soundtrack lieferten. während sich an der antifaschistischen ausrichtung der fanszene von st.pauli nichts geändert hat gibt es im ostsee-stadion schon lange keine nazi-hegemonie mehr. trotzdem: beim gastspiel des fc st.pauli beim fc hansa in der hinrunde der saison 2008/2009 präsentierten sich die anhänger des heimteams von ihrer besten seite – kein wunder, dass jetzt vor dem rückspiel in hamburg aufregung herrscht und zumindest im internet vor aus rostock einfallenden zonenzombie und nazihorden warnen. nicht gerade zur entspannung trägt das verhalten der fans aus rostock bei, die zwar immer rumopfern wie sehr zu unrecht alle für nazis gehalten werden, die dann aber – der verein geht über alles – die unity aller fc hansa-fans – ob nazi oder antifa – beschwören, schöne große fußball-querfront. wem fußball so das gehirn vernebelt, dass ihm der nazi in der fankurve näher ist als der antifa aus der jeweils gegenüberliegenden, der soll bitte aufhören ständig rumzuheulen wie missverstanden er ist und sich mal ein beispiel an den fans vom sv werder nehmen, die die nazis in ihrer kurve höchst anständig behandeln:

bleibt zu hoffen, dass es wenigstens die supporter vom fc st. pauli schaffen am 6.3.2009 zwischen nazis und anderen hansa-fans zu differenzieren. obwohl die hoffnung doch leider gering ist, wie das random dumme anpöbeln von hsv-fans als nazis durch st.pauli-spacken nach dem spiel hsv-bayern münchen erst kürzlich zeigte. außerdem: wie „antifaschistisch“ der kiez ist sieht man jedes wochenende, wenn sich tausende von heide-bauern auf der such nach billigem wochenendvergnügen durch st.pauli wälzen, schlimmer können auch 6000 rostock-fans nicht sein. also: das hyperventilieren bitte einstellen, den nazis grenzen aufzeigen und dann niveauloses zweitligagekicke „genießen“ (werde ich wohl nie verstehen…)

by the way und nur zur klarstellung: keine macht den braunhemden – hamburg bleibt blau-schwarz-weiß.