schicksalsspiel.

der mythos um spiele zwischen hansa rostock und dem fc st.pauli scheint immer noch bestimmt zu sein von den bildern aus dem film von 1993 zum dem slime damals den soundtrack lieferten. während sich an der antifaschistischen ausrichtung der fanszene von st.pauli nichts geändert hat gibt es im ostsee-stadion schon lange keine nazi-hegemonie mehr. trotzdem: beim gastspiel des fc st.pauli beim fc hansa in der hinrunde der saison 2008/2009 präsentierten sich die anhänger des heimteams von ihrer besten seite – kein wunder, dass jetzt vor dem rückspiel in hamburg aufregung herrscht und zumindest im internet vor aus rostock einfallenden zonenzombie und nazihorden warnen. nicht gerade zur entspannung trägt das verhalten der fans aus rostock bei, die zwar immer rumopfern wie sehr zu unrecht alle für nazis gehalten werden, die dann aber – der verein geht über alles – die unity aller fc hansa-fans – ob nazi oder antifa – beschwören, schöne große fußball-querfront. wem fußball so das gehirn vernebelt, dass ihm der nazi in der fankurve näher ist als der antifa aus der jeweils gegenüberliegenden, der soll bitte aufhören ständig rumzuheulen wie missverstanden er ist und sich mal ein beispiel an den fans vom sv werder nehmen, die die nazis in ihrer kurve höchst anständig behandeln:

bleibt zu hoffen, dass es wenigstens die supporter vom fc st. pauli schaffen am 6.3.2009 zwischen nazis und anderen hansa-fans zu differenzieren. obwohl die hoffnung doch leider gering ist, wie das random dumme anpöbeln von hsv-fans als nazis durch st.pauli-spacken nach dem spiel hsv-bayern münchen erst kürzlich zeigte. außerdem: wie „antifaschistisch“ der kiez ist sieht man jedes wochenende, wenn sich tausende von heide-bauern auf der such nach billigem wochenendvergnügen durch st.pauli wälzen, schlimmer können auch 6000 rostock-fans nicht sein. also: das hyperventilieren bitte einstellen, den nazis grenzen aufzeigen und dann niveauloses zweitligagekicke „genießen“ (werde ich wohl nie verstehen…)

by the way und nur zur klarstellung: keine macht den braunhemden – hamburg bleibt blau-schwarz-weiß.

6 Kommentare


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  1. kann man nur den kopf schütteln! du interessierst dich nichtmal für fußball und maßt dir hier so einen artikel an? im übrigen: rostock steht zur gewaltbereitschaft, st pauli schickt ihre scheißoffiziellen vor um erklären zu lassen, wie oft sie denn angegriffen wurden und dass sie fast geweint hätten! wer opfert rum??

    Comment von Name — 1. März 2009 @ 21:00

  2. @name: wer interessiert sich nicht für fußball? liest du dir überhaupt durch was ich hier schreibe? „rostock steht zur gewaltbereitschaft“ omg geht es noch peinlicher?

    Comment von Administrator — 1. März 2009 @ 23:12

  3. Dass subwave sich nicht fuer Fussball interessiere, kann man nicht behaupten.
    Er ist stets aufs Neue offen fuer den Versuch, ihm die Abseitsregel zu erklaeren.

    Comment von streifenstyle — 3. März 2009 @ 16:47

  4. streifi: da hebt man deinen lieblingsclub positiv hervor und dann sowas…
    ps: hoffe ihr schafft das heute gegen wob. nur der hsv.

    Comment von Administrator — 4. März 2009 @ 20:57

  5. Auch Du wirst nach der Revolution wegen Rauterei vor Gericht gestellt, Söhnchen oder Töcherchen… ;-) Aber super Text, poste den doch nochmal drüben bei besserscheitern rein. Obwohl, das ist eigentlich tot diskutiert, da.

    Comment von SiamoNoi — 6. März 2009 @ 14:43

  6. wie man in den wald hineinruft

    Comment von name — 21. März 2009 @ 20:30

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